Unsere Arbeit

33 Ärztinnen und Ärzte sowie 23 Therapeuten und Therapeutinnen konnten wir hier an ihren eigenen Patienten fortbilden lassen.

Diese Untersuchungen und Behandlungen waren nur möglich, weil Sie, liebe Freunde und Unterstützer, all die Jahre durch Ihre großzügigen Spenden die Voraussetzungen dazu geschaffen haben! Dafür wollen wir Ihnen, im Namen der Kinder und ihrer Familien, sehr herzlich danken!

Die andere Säule der Hilfe waren die unermüdlichen Einsätze der ehrenamtlichen Helfer. Wir haben Ihnen schon oft in den Jahresberichten über deren Aktivitäten berichtet, doch möchten wir die Namen noch einmal hier nennen:

Frau Janke war in den letzten Jahren Dreh- und Angelpunkt der organisatorischen Abwicklung und stete Begleiterin der Familien bei Arzt- oder Krankenhausbesuchen. Da sie sehr gut Russisch spricht, war sie bei Arzt- Patienten-Gesprächen eine unerlässliche Dolmetscherin.
Werner Döring ist von der ersten Stunde an dabei. Er war schon in der Brandenburg-Klinik Freund, Unterhalter und Fahrer unsere Patienten. Für viele Kinder und Eltern war und ist er einfach ,Onkel Werner'.
Jutta und Jonny Korittke haben sich die Aufgaben lange Jahre mit Onkel Werner geteilt. Da sie selber eine große Familie haben, sind sie viel Trubel gewöhnt und haben regelmäßig Kindergruppen mit ihren Müttern zu sich nach Hause oder in den Garten eingeladen.
Lydia Hartmann stieß als Dolmetscherin und Begleitung der Familien in der Zeit der Wohnung im Paul-Gerhardt- Stift zum Verein.
Herr und Frau Krüger sprangen gerne ein, wenn Familien abgeholt oder zum Bahnhof gefahren werden mussten.
Tanja Maslova ist uns seit 3 Jahren eng verbunden. Sie hält Kontakt zu Familien in ihrer Heimat und betreut und begleitet sie bei Arztbesuchen in Berlin. Da Tanja Belarussin ist, kann sie wunderbar "zwischen den Welten" vermitteln.
Und weit weg von Berlin - aber unermüdlich - ist nach wie vor Winfried Claßen, der auch in diesem Sommer wieder mehrere Kinder nach Chemotherapien zur Erholung an den Niederrhein eingeladen hat.

All diese liebevollen, treuen und engagierten Ehrenamtlichen sind die Basis dafür, dass sich unsere Patienten während ihrer oft schweren Zeit in Berlin so behütet und umsorgt gefühlt haben. Ein unschätzbar wichtiger Beitrag zur Genesung! Doch wie bei Allen - auch wir werden nicht jünger. Nach fast 20 Jahren gelangen Viele an die Grenze ihrer Belastbarkeit und manche Zipperlein stellen sich ein.

Wie Sie sich sicherlich erinnern, hatten wir 2007 schon einmal einen großen Umbruch zu bewältigen. Damals zogen wir mit unseren Patienten von der Brandenburg Klinik in das Paul-Gerhardt-Stift und haben von dort aus die medizinischen Behandlungen organisiert.

Jetzt ist auch diese Zeit zu Ende; das Paul-Gerhardt-Stift strukturiert sich um und braucht die Wohnung, die wir bisher gemietet haben. Zum Ende des Jahres wurde uns der Mietvertrag gekündigt. Es war eine sehr angenehme Zeit dort, unsere Patienten und ihre Eltern haben sich immer sehr wohlgefühlt.


Die Zahlen im Berichtszeitraum:

Einnahmen aus Spenden: 114.186,- EUR

Ausgaben: 148.990,- EUR

Darunter Operationen und Spezialuntersuchungen 83.378,- EUR

Prothetik, Hilfsmittel und Medikamente 46.058,- EUR

Reisekosten der Patienten und Versicherungen 10.090,- EUR

Unterkunft und Verpflegung der Patienten 9.464,- EUR