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Problematik
Durch die Reaktorkatastrophe wurden große Gebiete Weißrusslands
atomar verseucht. Die Menschen, die dort leben, müssen aber,
mangels Alternative, die dort erzeugten Lebensmittel essen.
Menschen, die andauernd die mit Radionukliden belastete Nahrung
aufnehmen, bekommen hohe Strahlenbelastungen im Organismus ab. Besonders
gefährlich ist dies für Kinder, die sich noch im Wachstum
befinden.
In einem Dorf, Skorodnoje, lagen die Strahlungswerte 1998 bei 69%
der untersuchten Kinder über der lebensgefährdenden Dosisgrenze
von 50 Bq/kg. Dies Belastung zieht die Schwächung des Immunsystems,
des genetischen Codes und Neubildungen nach sich.
Die Werte dieses Dorfes sind kein Einzelfall, sondern repräsentativ
für weite Teile des Landes!
So ist zu erklären, dass auch 20 Jahre nach Tschernobyl weiterhin
außergewöhnlich viele Kinder an Tumoren, besonders der
Schilddrüse, des Lymphsystems der Knochen und des Hirns erkranken.
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- Onkel Werner
- Ehepaar Koritke
- Monika Janke
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