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Direkthilfe in Minsk
Seit Ende 1998 gibt es in Minsk ein neues kinderonkologischen und
hämatologisches Zentrum, das mit Hilfe der österreichischen
Regierung erbaut wurde. Es ist das Zentrum für die gesamte
Pädiatrische Versorgung des Landes in diesen Teilgebieten.
Mit der Eröffnung konnte auch eine Station für Akutrehabilitation
(=direkt nach der Operation)ihre Tätigkeit beginnen. Die personelle
Qualifikation und auch wesentliche Teile der Ausstattung wurden
durch unseren Verein initiiert und getragen.
Das bedeutet zum Beispiel, dass alle acht Therapeuten und die leitende
Oberärztin zum Teil mehrfach in der Brandburgklinik hospitierten.
Für Problempatienten werden häufig telefonisch oder durch
Austausch von Befunden gemeinsam Therapiestrategien entwickelt.
Seit 1998 Jahre gibt es das erste Mutter-Kind-Haus für onkologisch
kranke Kinder mit ihren Angehörigen in der Rehabilitationsklinik
"Ostrochickij Gorodok". Dieses wurde nach der Idee und
dem Vorbild der Brandenburgklinik und mit Hilfe verschiedenster
europäischer Investoren aufgebaut. Die Ausbildung der Sport-
und Physiotherapeuten erfolgte unter anderem auf Kosten unseres
Vereins. Der Schwerpunkt dieser Einrichtung liegt in der allgemeinen
physischen und psychischen Rehabilitation jedoch ohne eine behindertengerechte
Versorgung oder spezielle fachspezifische Einrichtungen.
Seit einigen Jahren gibt es Elternselbsthilfegruppen in Weißrussland.
Dies war ein weiteres wichtiges Ziel
Unserer Arbeit!
In den Selbsthilfegruppen sollen sich die betroffenen Elternteile
Zuspruch und Unterstützung geben, als auch den behinderten
Kindern die Möglichkeit der Kontaktaufnahme und -pflege zu
Gleichaltrigen einzuräumen. Behinderte Kinder werden in der
dortigen Gesellschaft nicht akzeptiert und integriert; Sie besuchen
keine öffentliche Schulen, sie erhalten generell Hausunterricht.
Damit werden sie von vornherein sozial ausgegrenzt und empfinden
das auch so.
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Wie werden Ihre Spenden eingesetzt?
Alle Spendengelder
fließen ungeschmälert in die konkrete Hilfe
für die Kinder.
Unsere Verwaltungskosten werden von einem Teil der Vereinsmitglieder
privat getragen.
Unsere Helfer arbeiten ehrenamtlich. Viele Ärzte
verzichten auf ihr Honorar.
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